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Anekdoten · Kultsongs · Mythen-Check

Erinnerungen und Mythen

Was Leute über den Park erzählen: Anekdoten, Kultsongs, Preise, der Wochenrhythmus. Vieles davon ist eine einzelne Erinnerung und so markiert. Dazu die Liste der Bands, die angeblich im Park gespielt haben und es nicht taten.

Musik im Wandel

In den ersten Jahren, 1976–80, war der Park ein „Freak-Laden“ mit Prog, Krautrock und Blues: Omega, Scorpions, Camel, Canned Heat, Amon Düül, Guru Guru, Jane, Epitaph, Steve Hillage. Ab Oktober 1977 kam Punk dazu, mit Damned, Ultravox, Dead Kennedys, Black Flag, Bad Brains, Slime und den Toten Hosen. Mit Brownie am Pult liefen ab 1981 Punk, Reggae, Rap und Rockabilly, live spielte die Neue Deutsche Welle: DAF, Neubauten, Palais Schaumburg, Trio, Ideal, Wirtschaftswunder. Im Zelt 1983/84 bestimmten Hardrock, Metal und Wave das Programm (Accept, Saxon, Blue Öyster Cult, Killing Joke, Sisters). Im Holzzelt ab 1985 gab es donnerstags Wave und Gothic, dazu den Boom von Thrash und Death Metal (Kreator, Sepultura, Morbid Angel, Death) und Hardcore und Punk (Fugazi, Bad Religion, NOFX, Offspring). In den 90ern wurde die Konkurrenz für Rockkonzerte größer, mit Jam, Works und Unicum. Ab 1999/2000 kamen Gothic mit der RabenNacht, Metal, Mittelalter, Rock und Pop, Mottopartys und Deutschrap (Casper, K.I.Z, Kollegah, Kool Savas). 2026 nennt Nietiet den Club eine Konzert- und Eventlocation. Elektronik blieb laut Deutschlandfunk die Ausnahme, und Popper kamen nie, sagt Bullmann.

Wochenrhythmus

Welcher Abend wofür stand, von 1976 bis heute.

  • Montag ist seit 1976 Ruhetag. 1983 waren die Hundertschaften deshalb montags „arbeitslos“. Konzerte an einem Montag gab es trotzdem, etwa die Bollock Brothers 1987 und Fugazi 1992.
  • In den frühen Jahren war mittwochs Kinotag, die Filme liefen auf der weißen Bühnenrückwand, einmal „Stones im Hyde Park“ (unsicher).
  • Freitag war 1981 Brownies Tag (unsicher).
  • Im Zelt: donnerstags, geöffnet dreimal pro Woche (unsicher).
  • Im Holzbau: mittwochs Oldies, Rock und Hippie schon Ende der 80er. Freitags von 1988 bis 93 die „Metal Night“, sonntags eine Schallplattenbörse mit Conny (beides unsicher), Donnerstag war „Pflichtabend“.
  • 1997/98: dienstags Birgit mit Dance, mittwochs Brownie mit Oldies und Rock Classics, donnerstags Matze mit Independent, freitags Henning mit Heavy Groove, samstags Torsten oder Stephan, sonntags Rainer mit Soul & Funk. Geöffnet ab 20 Uhr.
  • 2007: donnerstags 1 € bis Mitternacht.
  • 2009: mittwochs Oldies, donnerstags „Alternative Sounds“, freitags Rocknacht oder Rabenschwarze Nacht, samstags „Dance Little Sister!“, „Feel the Beat!“ oder „Pop & Wave“. Einlass 22 Uhr.
  • 2026: freitags und samstags bis etwa 5 Uhr, dazu der Tanztee am ersten Sonntag von 19 bis 24 Uhr.

Partyreihen

Die RabenNacht, früher Rabenschwarze Nacht, läuft seit 1999 und ist ab 2001 belegt, inzwischen über Folge 226 hinaus, 2009 und 2022 mit DJ AlexX BotoX, dazu eine „Classic“-Ausgabe. Außerdem die Rocknacht mit Specials zu KORN und Limp Bizkit und der „Rocknacht Classix“, Rock und Pop (seit 2000), Feel the Beat, „Dance Little Sister!“, Pop & Wave, Neon x Laser (seit 2016), Electric Friday und Electric Thursday, der Tanztee am ersten Sonntag, Moviestar, Northern Greenhouse, Metal Blood, Mittelalternacht, London Calling, Flash Back, 90er, 2000er und 2010er, Remixes, Unter Palmen, Not A Phase, Hip-Hop Night, Golden Era, Kinkpark, die Inventur-Party, Ostern und Gründonnerstag, Halloween, die Beachparty der Hochschule, der Smartclub (Jugenddisco ab 14, 2017), Schüler- und Oberstufenpartys (1996), Kiss-Party, Rosenmontag und die Depeche-Mode-Party. Dazu die „Rocknacht Spezial – Rammstein“ (2019, 2020), „New Memories“ (2026, eine Jubiläumsparty nach Wünschen der Fans), der Tanztee mit eigener Facebook-Gruppe „Hyde Park Tanztee – the original“ und #hydemalkurz auf TikTok. Festivals im Haus: OS-Feast (seit 2018), Wave Invasion (2024), No Mercy, X-Mas-Festivals, Silvester-Thrash-Shows, die Herman-Brood-Weihnachtskonzerte (1985–98) und Donots-JAK (2002–04, 2026), außerdem die Designmesse DeMO 2017/18 und ein Second-Hand-Markt 2025. Die Partyalben des Clubs von 2010 bis 2024, 77 Alben mit 5.536 Fotos, zeigen, was lange lief: Neon X Laser 2016–2024 als langlebigste Reihe, Elektro Süss Sauer 2017–2023 (im März 2018 hieß es „3 Jahre“, gestartet ist sie also um 2015), RabenNacht 2011–2021 (2011 mit DJ Michelle und einer Lasershow von Lichtwicht), Hangover 2015–17, Rocknacht Mittelalter Special 2014/15, 90er und Inventurparty, 2000er (ab 2020), die Beachparty („erste/letzte des Jahres“, 2018–22), Einfach Abgehn 2018–22, Weidmanns und Waldmanns Heil 2017–23, „Ach du Heilige“ an Heiligabend 2015–19, Halloween und die „Party des Grauens“ 2015–21, Electric Friday, YoungTimer, Movie Star, One Hit Wonder, Hip Hop Night, Battle Beats, Malle für Alle, Unter Palmen, Pfefferminz ist unser Prinz und Feel the Beat. 2025 gab es einen Flohmarkt im Park, 2026 die TikTok-Serie „Hyde mal kurz“. Die Alben sind eine Auswahl: Gäste beklagten 2022, dass nur ein Bruchteil der Partyfotos gepostet werde. Vorsicht bei der Rabenschwarzen Nacht: Eine Reihe mit diesem Namen lief 2012–2017 auch im FZW in Dortmund (DJ Darkstone), nicht jede Erinnerung an „RSN“ ohne Ort meint also Osnabrück. Besucherinnen schreiben 2023 auf Reddit (r/goth), die RabenNacht laufe monatlich, das Publikum sei überwiegend 40+, und der DJ spiele fast nur EBM und Darkwave. Playlists von Gästen auf YouTube (2021–2026) halten fest, was lief: der Mainfloor 2005–2010 (Muse, Enter Shikari, Volbeat, Prodigy, Refused …), die „Klassiker“ (Papa Roach, K.I.Z., Kraftklub, „Cotton Eye Joe“, „Final Countdown“ …) und der Klang der RabenNacht (Sisters of Mercy, Covenant, VNV Nation, Eisbrecher). Eine Plattenbörse am Sonntag gab es auch 1998 (Krachturm 3).

Rituale und Kultsongs

Was im Park immer wieder lief und passierte.

  • Das letzte Lied im Schweizerhaus war ab 1981 „While You See a Chance“ von Winwood. Für die Schließungsnacht bestätigen das Nolte (2010) und ein zweiter Zeitzeuge (2026).
  • Iggy Pop in der Kneipe.
  • Am 31.07.1983 lief „Sympathy for the Devil“ als erster Song. Als letzter wird der „Walkürenritt“ genannt, die beiden Zeitzeugen oben nennen dagegen „While You See a Chance“.
  • „Rock the Casbah“ ist Brownies Markenzeichen.
  • Die 90er-Party endet mit „An Angel“ oder „Antonia“ von der Kelly Family (2010).
  • In Rainers Top 10 von 1998 steht der „Kaiserwalzer“, als Interpret angegeben: „Franz Josef Strauss“.
  • Im Kreis durchs Haus laufen, im Schweizerhaus wie im Neubau.
  • Der Muttizettel, offiziell Erziehungsbeauftragung.
  • Der Shuttlebus ab Neumarkt.
  • Drei Generationen: „Schöne Grüße von meiner Oma“.
  • Trampen vom Heger Tor, mit „Freak-Mobilen“ voller Zappa- und Anti-AKW-Aufkleber.
  • Die Hausphilosophie: Turnschuh oder Stiefel, egal, „Hauptsache kein Ärger“.
  • An kirchlichen Feiertagen war trotz Tanzverbot geöffnet. Bis Mitternacht spielten die DJs klassische Musik bei gesperrter Tanzfläche, danach war Party (Keller, 02.10.2026, von einer Leserin bestätigt, unsicher).
  • Ein Song von Garland Jeffreys gilt als „Klassiker aus dem Ur-Park“ (Keller, unsicher).
  • 2026 lief ein Killing-Joke-Hit auf der Jubiläums-Tanzfläche.
  • In den DJ-Charts von 1998 bis 2009 stehen unter anderem Aphrodite's Child, Doors, Tocotronic, Radiohead, Iron Maiden, Slayer, Daft Punk, Wumpscut, ASP und MGMT.
  • Trockeneisnebel im Zelt.
  • Ein „Park-Opa“ tanzt bis in die 2000er, vermutlich derselbe wie 1998, angeblich „Volker“ (unsicher).
  • Die Sprüche „Hast 'ne Mark, geh in' Park!“ und „Haste mal ne Mark fürn Park“, von drei Leuten bestätigt.
  • Ein Zeitzeuge hat eine Spotify-Playlist „Hyde Park 76–83“ angelegt.
  • 2023 drehte Bonez MC im Park (unsicher).

Preise

Was der Park über die Jahre gekostet hat, soweit Tickets, Programme und Fanzines es zeigen.

  • 1976: Eintritt „die Mark“, Spirelli für etwa 1 DM, Tee ohne Verzehrzwang.
  • 1978: Ultravox 8 DM.
  • 1982: Billy Cobham 12/14 DM.
  • 1983: Black Flag 10/12 DM, Uriah Heep im Zelt 12/14 DM.
  • 1984: Blue Öyster Cult 15/17 DM, Saxon 15/17 DM, Sisters 12 DM plus Gebühr bzw. 15 DM.
  • 1985: The Damned, Vorverkauf 16 DM, Abendkasse 18 DM (Ach & Krach).
  • 1986: The Cramps 20 DM (Durchbruch).
  • 1990: Bad Religion 12/15 DM, Molly Hatchet 25/29 DM.
  • Der Spruch „Haste mal 'ne Mark für'n Park?“ wird auf 1983 datiert, der Zusammenhang ist nicht belegt.
  • 1995/97: Ein Szene-Verzeichnis klagt über „teure Bierpreise“.
  • 1997: Lagwagon und blink-182 23 DM (Punk Überfall).
  • 1997/98: freitags 3 DM.
  • 2006: Rocknacht 3 €.
  • 2007: donnerstags 1 € bis Mitternacht.
  • 2008: Darkest Tour 31,40 € (last.fm).
  • 2009: mittwochs und donnerstags 1 €, freitags 3 €, samstags und zur Rabenschwarzen Nacht 4 €. Zum Release von Boozed 10 € mit 100 Litern Freibier.
  • 2013: Konzerttickets 23,50 bis 35 €.
  • 2026: RabenNacht 8 €.
  • Wie sich der Bierpreis entwickelt hat, weiß ich noch nicht. Belegt sind Weizen im Pepsi-Pappbecher bei Konzerten (2012) und ein Gästebuch-Thread „Labberbier wie früher“ (2001). Wenn du alte Preise kennst, schreib mir.

Anekdoten

Wo nichts anderes steht, beruhen diese Geschichten auf einzelnen Erinnerungen.

  • Probetanzen vor der Eröffnung, beim Test der Anlage (Renate Klein).
  • Die Band schläft unterm Dach, kalte Spaghetti aus dem Topf (Laget, im Buch).
  • Ein Patient des Landeskrankenhauses kommt im Schlafanzug an die Theke und wird ganz normal bedient (Keller, belegt durch Deutschlandfunk und NDR).
  • Ein Vater kommt zum Abholen und bleibt am Tresen (Nolte).
  • Ein Klodeckel um den Hals bei den Damned (Keller).
  • Bei Punkkonzerten gehen die Toiletten zu Bruch, im Team kann jeder ein Pissoir wechseln (Overbeck).
  • „Montags im Park“ als Lügen-Test.
  • Der Hausmeister bewacht während des Tränengases das Bier.
  • Ein Beschwerdebrief aus Rulle wegen Golden Earring.
  • Ein Hyde-Park-Opa mit Stock sonntags auf der Tanzfläche (1998).
  • Keller trifft in Wacken einen Bremer, der den alten Park kannte.
  • Die Polizeistunde war früher um 2 Uhr, heute um 5. Overbeck wäre über die alte froh.
  • Bei Overbeck gibt es ein Ölgemälde-Triptychon: Schweizerhaus, Zelt, Holzbau.
  • Die Kuh auf der Tanzfläche gab es wirklich. Ein Foto zeigt eine schwarzbunte Kuh vor der Bühne im Schweizerhaus, die Band spielt, das Publikum sitzt am Bühnenrand. Overbeck erzählt, „der junge Kolkmeier vom Hof Kolkmeier“ in der Nähe des Tierheims habe angekündigt, mit seiner Kuh vorbeizukommen, „und hier war sie … auf der Tanzfläche“. Die Lokalzeitung schrieb 2023, Wirt Heinz habe mit einem Bauern gewettet, der werde keine Kuh in den Park bringen. Ein Gast stieg die Treppe hoch, „da steht ein Kuharsch vor dir“, und „dem Tier ging es gut“. Brownie: „Kann mich noch gut an die Kuh auf der Tanzfläche erinnern.“ Die Version mit drei verkleideten Zivilpolizisten war ein Witz.

Weitere Anekdoten

Alles hier stammt aus Erinnerungen von Zeitzeugen und von Keller und ist nicht weiter belegt.

  • ZK 1981: Nach einer Autobahnpanne kam die Band erst um Mitternacht, die Gäste waren da schon umsonst drin. Eine Hutsammlung brachte das Benzingeld.
  • Killing Joke brachen 1984 im Zelt ab, weil sie nicht leiser spielen wollten.
  • Beim Dead-Kennedys-Abend im alten Park (belegt ist der 17.12.1982) war „sehr viel Polizei“ da, sagen mehrere.
  • Nudelsalat im alten Park.
  • Metallica feierten am Vorabend ihres Konzerts in der Gartlage im Park (Keller). Gespielt haben sie im Hyde Park nicht.
  • Holzbau, Ende der 80er: „Wenn der Park gegen 04.00h dicht machte …“
  • Keller zählte 2017 zu den frühen „Weltstars“ Eric Burdon, Canned Heat, Bo Diddley, Scorpions, Falco, Damned und Ultravox. Falco ist sonst nirgends belegt.

Noch mehr Anekdoten

Wo nichts anderes steht, beruhen diese Geschichten auf einzelnen Erinnerungen.

  • Black Flag 1983: Skinheads waren schon vor dem Soundcheck da, Rollins beschreibt ihren Blick als den einer „army faction“. Die Band kam wieder, weil Connie sie jederzeit übernachten ließ (belegt bei Rollins).
  • Bad Brains 1983: H.R. ließ vor dem Konzert einen Joint unter Punks kreisen und umarmte einen 17-Jährigen.
  • XTC: Britische Soldaten und Punks kippten Buttersäure auf die Tanzfläche (Lokalzeitung 2023).
  • Damned 1985: Der Besitzer von Ticket Nr. 1 soll „in die Bühne gebissen“ haben.
  • Bad Religion am 04.07.1990: Wegen des WM-Halbfinals England gegen Deutschland gab es keine Vorband, die Band ging nach dem Spiel auf die Bühne. Geplant war das Konzert eigentlich für Bielefeld (belegt durch einen Post mit dem Ticket).
  • Bad Religion 1992: Nach den Zugaben spielte die Band die Setlist noch einmal von vorn.
  • GWAR 1994: Farbe bis in die hinteren Reihen.
  • Overbeck wirft allein zehn bis dreizehn Rocker hinaus, die im Gänsemarsch gehen.
  • Leute stiegen durchs Klofenster ein.
  • Mitte der 70er nahm ein Augenarzt mit uraltem Volvo Tramper vom Heger Tor mit.
  • Man trampte, weil die Schülermonatskarte nur für den Schulweg galt. Wenn die „Trosse“ in Mesum zu hatte, fuhr man in den Park, Gäste kamen bis aus Rheine.
  • Ein Schülerbandfestival mit „Füßen baumelnd über dem Kanal“.
  • Das Zelt wäre fast weggeflogen.
  • Im Holzbau: ein Rollstuhlfahrer, der vor der Boxenpyramide umgeworfen wurde, das Sofa oben auf der Tribüne, Wände, die beim Bass wackeln.
  • Pflasterarbeiten am „festen Bau“ mit einem Neffen Overbecks, ob am Holzbau oder am Neubau, ist unklar.
  • Abschied vom Holzbau 2000 mit Rosen und Kränzen.
  • 1998 stand der Sänger von HammerFall an der Theke.
  • Spaghetti Bolognese in Plastiknäpfen durch die Küchenluke, dazu ein Gericht namens „José Pepe“.
  • Eine Busfahrkarte zur Brokdorf-Demo 1981, Abfahrt „Parkplatz am Park“ (belegt).
  • Ein Brood-Weihnachtskonzert um 1993, danach Tinnitus für immer.
  • „mir wurde vor 20 Jahren gesagt, es sei eine reinste Drogenhöhle“ (TikTok 2025).

Aus Foren, Fanzines und Biografien

Die meisten dieser Geschichten hat nur eine Quelle. Für die Damned und Mimmi's 1985 gibt es Konzertberichte aus der Zeit.

  • Ein Taxifahrer, der „Haus- und Hof-Chauffeur“ des Parks, feierte im September 1978 seine Hochzeit im Saal, mit etwa 180 Gästen. Das erzählt nur eine Stimme, 2011 in der Wikipedia.
  • Trampen zum Park (Wikipedia 2013): Ab 23 Uhr ging es aus dem Kneipenviertel durchs Heger Tor zur Bushaltestelle gegenüber, Daumen raus. „In aller Regel hielt das erste, manchmal das fünfte Fahrzeug“, weil die anderen schon voll waren, „eine Art früher Community“.
  • Kleine Vampir 1985: Eine Band besucht nach dem eigenen Gig „kurz den Hyde Park“.
  • Damned 1985: Viele Osnabrücker Punks standen ohne Geld draußen, trotzdem „alles klappte“.
  • Mimmi's 1985: Der Hyde Park sei „völlig ungeeignet für gute Stimmung“.
  • Punk Überfall 1997: eine Schimpftirade auf den „Scheiß Hyde Park“, kein Rausgehen, 23 DM.
  • Ein Szene-Verzeichnis 1995/97: „üble Leibesvisitationen“, „Großer Kommerzladen“.
  • Verbotene Früchte 2004: Interviews vor der NOFX-Show mit Fat Mike, das Catering „eher ungenießbar“.
  • Im Fanforum von Deine Lakaien irritiert 2002 Veljanovs „danke für das viele viele Geld“, andere verteidigen es als Ironie.
  • Usenet 2005: Der Parkplatz heißt „Prollfänger“.
  • Auf Reddit erinnern sich zwei an den „Hyde-Park-Opa“ um 2000: weißhaarig, Zottelbart, zu später Stunde tanzte er „in roter langer Unterhose“ über die Tanzfläche. Vermutlich derselbe „Park-Opa“ wie 1998.
  • „der Atze, der beim Hyde Park Pfand sammelt“ (2024).
  • Um 1999 soll der Hyde Park „erster Anlaufpunkt“ gewesen sein, wenn man Cannabis kaufen wollte. Das sagt eine Stimme, es passt zum alten Ruf.
  • Darkest Tour 2008: „Dave's Plectrum gefangen“, Asrai fehlte.
  • Reddit 2014: „The Hyde Park, Osnabrück never changed :) Rock on!“ 2023: „You can feel too old and too young at once on some evenings“. 2026 der Insider-Witz „Everybody knows hydepark is in Osnabrück“.
  • Der Fußballer Ansgar Brinkmann in seiner Biografie (2011): „abgeranzter Schuppen etwas außerhalb, aber eine Institution“.
  • 2026 werden Bastard Club und Hyde Park kleineren Metal-Bands als Auftrittsorte empfohlen.

Britische Garnison

Dass britische Soldaten in den Park kamen, ist mehrfach überliefert: Engländer bei Ultravox 1978, Soldaten mit Klodeckeln 1977 (ein Aufruf auf einem Flyer ist belegt, eine Zeitzeugin erinnert sich an Engländer in blauen Müllsäcken mit Klobürsten und an Militärpolizei vor der Tür), die Buttersäure bei XTC (Lokalzeitung 2023) und Kommentare wie „als junger Soldat rumgetobt“ und „saw a few bands here in 77–78“. In einem britischen Armeeforum melden sich zum ersten Mal Soldaten selbst. Einer vom Intelligence Corps setzt „1977 Hyde Park Osnabruck, Samstagnacht/Sonntagmorgen“ an die Spitze seiner besten Stationen, ein zweiter nennt den Hyde Park 1984–88 neben der Squaddie-Disco „Schatz“, ein dritter sah dort Rockbitch (1997/99). Die eigentlichen Soldatendiscos hießen Broadways, Pupasch, Schatz und Colditz Arms, der Hyde Park war die Ausnahme daneben. 1998 zerlegten Briten das „Jam“, einen anderen Club. Mein Fazit: Briten waren von 1977 bis Ende der 90er regelmäßig Gäste, aber kein fester Teil des Publikums. Die Garnison zog um 2008/09 ab. Wenn du damals in Osnabrück stationiert warst, schreib mir.

Nicht im Hyde Park

„Geprüft“ heißt hier: In den Datenbanken und Tourarchiven, die ich durchgesehen habe, steht kein Hyde-Park-Termin.

Rammstein geprüft

Nie live im Hyde Park. setlist.fm kennt keinen Termin in Osnabrück, und die Headliner-Tour im Dezember 1995 (17 Termine) ließ Osnabrück aus. Das Gerücht kommt vermutlich von den DJ-Partys „Rocknacht Spezial – Rammstein“ am 22.03.2019 und 27.03.2020.

Beleg
rammstein.de · FB-Event (s. Chronik)

Motörhead geprüft

Für den 04.12.1976 angekündigt, laut Programm-Flyer, dann abgesagt. Später spielte die Band nur in der Halle Gartlage (1986, 1987, 1995, 1998, 2004). Trotzdem steht der Termin bei setlist.fm, im Buch von 2011, bei Farin 2014 und bei dpa 2026.

Beleg

Die Toten Hosen geprüft

Sicher im Hyde Park nur am 23.06.1987. Die „Live in Osnabrück“-Videos vom 24.02.1984 stammen aus dem Subway, ebenso die Konzerte am 04.07.1985 und 13.12.1988. 1996 spielte die Band in der Stadthalle, 2001 im Wohnzimmer. Den Termin 23.03.1983 im Park bei setlist.fm bestätigt sonst niemand. Die Vorläuferband ZK spielte am 04.11.1981 im Hyde Park.

Beleg

Green Day geprüft

Am 25.10.1991 im Ostbunker, nicht im Hyde Park.

Beleg

The Cure geprüft

Am 05.06.1981 in der Stadthalle.

Beleg

Joy Division geprüft

Nie in Osnabrück. In Deutschland spielte die Band nur in Köln (15.01.) und Berlin (21.01.1980).

Beleg

Metallica geprüft

Nie im Hyde Park aufgetreten, die Konzerte waren in der Halle Gartlage (08.12.1984, 12.01.1987). Laut Keller feierte die Band am Vorabend im Park.

Beleg
FB-BUCH, setlist.fm-Suche

Rory Gallagher geprüft

Nur 1987 in der Stadthalle.

Beleg

Udo Lindenberg geprüft

Nur am 05.10.1980 in der Stadthalle.

Beleg

Ton Steine Scherben 1983 geprüft

Im Hyde Park nur am 17.01.1982. Der Termin am 07.05.1983 war in der Halle Gartlage. Spex 5/84 kündigt die Scherben für Do 03.05.1984 im Hyde Park an, damals im Zelt. Ob das Konzert stattfand, ist offen.

Beleg

Helloween 1985/1987 geprüft

Am 19.06.1985 und 1987 in der Halle Gartlage, nicht im Hyde Park. Die bekannten Hyde-Park-Termine der Band bleiben davon unberührt.

Beleg

Killing Joke 1985 geprüft

Am 02.04.1985 im Subway. Im Zelt spielte die Band nur am 15.02.1984.

Beleg

Red Hot Chili Peppers, Nick Cave, Iron Maiden, Dire Straits eine Quelle

Für keine dieser Bands kennt setlist.fm einen Termin in Osnabrück.

Beleg
setlist.fm-Suche

The Police eine Quelle

Angekündigt, ob sie gespielt haben, ist offen. Bisher stand The Police hier unter „nie im Hyde Park“. Sounds 12/79 listet im Tourplan aber „8.12. Osnabrück, Hyde Park“, nach Aachen (Eurogress, 4.12.), Hannover (Rotation, 5.12.) und Düsseldorf (Philipshalle, 7.12.). setlist.fm kennt keinen Termin in Osnabrück. Ob das Konzert am Sa 08.12.1979 stattfand oder ausfiel, weiß ich nicht.

Beleg
SOUNDS 12/79 L71

Dave Matthews Band eine Quelle

Keine Fundstelle in Osnabrück. Laut Wikipedia spielte die Band 2009 nicht in Deutschland.

Beleg

Fehlfarben, Element of Crime, Tocotronic eine Quelle

Nur an anderen Orten in Osnabrück: Schlossinnenhof 2012, Rosenhof 2007/2011, Rosenhof 2005/2010 und Botschaft 2026.

Beleg
setlist.fm-Suche

Falco unsicher

Nur Keller nennt Falco 2017 unter den frühen „Weltstars“ im Park, setlist.fm hat nichts.

Beleg

Cheap Trick unsicher

Am 10.03.1978 in Osnabrück, den Ort kennt setlist.fm nicht. Der Hyde Park ist möglich, aber nicht belegt.

Beleg
setlist.fm-Suche

WDR Rockpalast geprüft

Weder im Hyde Park noch sonst in Osnabrück wurde je aufgezeichnet, so zeigt es das Rockpalast-Archiv 1974–2024. Der Zeitungstitel „Wie einst im Rockpalast“ von 2003 war ein Vergleich.

Beleg
pyromarsch.de (14)

NDR „Hallo Niedersachsen“ 1983 eine Quelle

Die Sendung gibt es erst seit dem 01.10.1985. Ein Bericht im August 1983 lief im damaligen Regionalprogramm des NDR.

Beleg
thetvdb über Websuche (14)

Mother's Finest 04.06.1983 · Roger Chapman 03.06.1983 · Mitch Ryder 21.04.1982 · Lurkers 20.04.1985 · U.D.O. 19.05.2004 geprüft

Halle Gartlage, Stadthalle, Stadthalle, Haus der Jugend und N8, in dieser Reihenfolge. Kein einziger Termin im Hyde Park.

Beleg
setlist.fm-Suche (13)

Subway to Sally „Eisheilige Nacht“ geprüft

Die „Eisheilige Nacht“ war in der Halle Gartlage, nicht im Hyde Park. Im Park spielte die Band 2002/04/05 und 2023/25.

Beleg
setlist.fm (13)

Nina Hagen „im alten Park“ unsicher

Ein Kommentar zählt Nina Hagen zu den Bands im alten Park. Belegt ist nur ein Auftritt am 08.03.1984 im Zelt.

Beleg

Asia „Hyde Park 1995“ (Torrent) unsicher

Ungeprüft, ob die Aufnahme aus London oder aus Osnabrück stammt. Termine im Hyde Park gibt es nur 2002 und am 06.02.2005.

Beleg
BTDig

Bad-Religion-Mitschnitt 1991 (Uwe's Archive) geprüft

Der Mitschnitt stammt aus Herford (Rock Heaven) vom 20.06.1991, nicht aus dem Hyde Park.

Beleg

Menschen

Nur Leute, die öffentlich mit dem Park genannt werden.

Betreiberin, Leitung, Personal

Cornelia „Conny“ Overbeck gesichert
Gründerin und Inhaberin seit 1976, im Impressum steht „Inhaberin: Cornelia Overbeck“. 1983 nannte der Innenminister sie „die Pächterin“, Rollins schrieb „Connie, the lady who owns the place“, und Black Flag durften bei ihr jederzeit übernachten. Jahrgang 1952, 1976 war sie 24, 2026 ist sie 74. Für den Club brach sie ihr BWL-Studium an der FH Osnabrück ab. 1983 wohnte sie im Schweizerhaus. Von ihr stammt der Satz „Wir haben hier nie sortiert.“ Zeitzeugen nennen sie „die Mutter der OS-Punx“, und 2026 antwortet sie selbst in Kommentaren.
Beleg
belegt WIKI-DE, DPA26, HP-2026, FB-OSL, LT-PP33, ROLLINS, IG-NOZ23; HAVER einfach belegt, YT-KOMM einfach belegt
Reiner „Gille“ Gildner eine Quelle
„Von Anfang an dabei“, 1997 „der die Fäden in der Hand hat“, 2013 Geschäftsführer. Was er heute macht, weiß ich nicht.
Beleg
einfach belegt DLF, HP-1997
Marco Nietiet gesichert
Kam mit 16 als Metal-Gast, legt seit 2011 auf, ist Veranstaltungskaufmann, macht seit 2015 die Website mit und ist seit 2023 Betriebsleiter. Ab Anfang 2027 übernimmt er die Leitung.
Beleg
Simon Schlautmann, Olaf Rothe eine Quelle
Mitarbeiter und Website-Redaktion 2013 bis 2016.
Beleg
einfach belegt HP-ARCH, HAVER
„Heinz“ („der kölsche Jung“, „Heinzi“) eine Quelle
Gehörte von den 1970ern bis mindestens 1998 fest zum Personal, als Wirt und Thekenchef und als DJ. Die Lokalzeitung schrieb 2022 „Die DJs Brownie und Heinz erinnern sich“. 2023 berichtete sie, „Wirt Heinz“ habe mit einem Bauern gewettet, der werde keine Kuh in den Park bringen. Die Kuh kam. Gäste erinnern sich an „Kickern bei Heinzi auf die 1“, Keller schrieb über „Pete, Heinz und das feuerrote Spielmobil“, den Transporter der 825-Band. Den Nachnamen kenne ich nicht.
Beleg
einfach belegt HP-1997, Gästebücher, NOZ22b, IG-NOZ23, IG-DBOE, FB-BUCH facebook.com
Team 1997 gesichert
Gille, Karin, Nina, Ede, Sabine, Faruk, Heinz, Jochen, Brownie, Rainer und weitere, 14 Leute mit Porträts auf der Website von 1997.
Beleg
belegt HP-1997 (auf der Fanseite nur mit Einwilligung)
Personal Schweizerhaus/Zelt eine Quelle
Aus Erinnerungen von Gästen: Jochen (Kaffeebar und Theke), Ede und Heinz, Pete (1976 hinter der Theke), der Koch Alois, Carlo (Kasse, Plakate, Ordner auf der Bühne bei DAF), Jürgen (im Film von 1988), Ploggi (wohl DJ), Besen (1982), DJ Torsten Grimsel († 2017) und Thomas Meyer. Weitere Nachnamen nenne ich nur, wenn die Leute einverstanden sind.
Beleg
Personal Holzbau/Neubau eine Quelle
Kalle der Kölner (Theke), Simone, Gerda, Abbas und Zeter (DJ). In der Küche Anfang der 2000er Michi Kuhlmann mit Patatas Bravas, Wraps und Krebsbeinen. Hausfotografen waren Angeal (2011), Vanessa Schiemenz (2014–16), Ingo Bünnemeyer (2018–22) und Kamil Obrzutt (2022), das Licht machten Lichtwicht (2011) und Extreme Light (2012). Das Team 2026 in der TikTok-Serie „Hyde mal kurz“: Marco, Conny, DJ Baal, Thim, Chris und Saskia.
Beleg
einfach belegt/belegt IG-DBOE, FB-ALBEN, TT
Fritz („Fr.“) Feldmann · Carl-Otto von Hinckeldey · Horst Friedlein · Gerd Ebel · „Rudi Heiter“ · Alois/Aloys Eilermann
Fritz Feldmann war ab 1907 Wirt des Schweizerhauses. Carl-Otto von Hinckeldey führte es 1968 als Hotelier. Horst Friedlein leitete das „Rialto-Quartett“, die Tanzkapelle des Schweizerhauses, und wurde später Stadionsprecher beim VfL. Gerd Ebel war vor 1976 Veranstalter im Haus. „Rudi Heiter“ war 1976 Vertreter der Brauerei. Alois Eilermann gab das Fanzine „Terminäl“ heraus, gestaltete Plakate als „A. E.“ und hatte 1983 die Idee mit dem Zirkuszelt.
Beleg
OSR, FB-ALT, ADRESSB, IG-ZR1, DLF, NOZ 2026, FB-BUCH2, dj-night-jever (Klein)

DJs (chronologisch)

Tom Bullmann („DJ Tom“) gesichert
Ab 1975/76 im Park, erst als Gläsersammler, dann sprang er für einen betrunkenen DJ ein. Er spielte Bowie, Mother's Finest und Led Zeppelin, „Stayin' Alive“ war ihm zu kommerziell. Später schrieb er Musikkritiken für die Lokalzeitung, 2026 stand er wieder am Pult.
Beleg
belegt DPA26, MDATEN einfach belegt
Christoph „Brownie“/„King Brownie“ Hobein (2026: 64) gesichert
DJ seit 1981, auch am letzten Abend 1983. Sein Markenzeichen ist „Rock the Casbah“. 1997/98 legte er mittwochs Oldies und Rock Classics auf, 2026 bei Rocknacht und RabenNacht. Laut Lokalzeitung 2019 war er 18 Jahre im Park und ging 1999 nach München. Er hat ein privates Fotoarchiv.
Beleg
Weitere DJs aus Zeitzeugen-Kommentaren eine Quelle
Aus Erinnerungen von Gästen: Zeter, Ploggi, Fossy (vielleicht Pete Foss), Heinz und Torsten Grimsel († 2017). Anfang der 90er legte sonntags Timo Maas bei der „Frontpage“-Party auf, bevor er international bekannt wurde, das ist nicht gesichert. 2011 DJ Michelle (RabenNacht mit Lasershow), 2024 DJ AlexX BoToX und DJ Stonie (25 Jahre RabenNacht), 2026 DJ Baal.
Beleg
einfach belegt IG-DBOE, FB-ALBEN, FB-BUCH, IG
Pete Foss, Tom Bullmann eine Quelle
Früher DJs im Hyde Park, später im Subway (Keller 2019). Eine Leserin nennt als Lieblings-DJs „Ploggy“ und „Fossy“, wer das genau war, ist nicht belegt.
Beleg
einfach belegt FB-BUCH
„Heinz“ eine Quelle
DJ, mehr zu ihm weiter oben.
Beleg
einfach belegt NOZ22b
Birgit, Matze, Henning, Torsten, Stephan, Rainer gesichert
Wochen-DJs 1997/98, mit Dance, Independent, Heavy Groove, Querbeet und Soul & Funk.
Beleg
belegt HP-1997/98
Kirsten Schuhmann eine Quelle
DJane von 1999 bis 2008, 2011 bei der Revue.
Beleg
einfach belegt JEVER11a
Martin „Smilo“ Schmidt (Jg. 1965) eine Quelle
Stammgast seit 1982, DJ von 1999 bis 2003 bei der RabenNacht. Er war am 06./07.08.1983 dabei.
Beleg
einfach belegt DLF
Michelle, Sabine (Resident-DJane), Stefan, Torsten, Hesy, AlexX BotoX, Jan, Simon, Maatze gesichert
DJs von 2001 bis 2009, so stehen sie in Charts und Programmen des Clubs.
Beleg
belegt HP-ARCH
Marco Nietiet gesichert
DJ seit 2011.
Beleg
belegt
Hesy, Stonie, Brownie, Tom, Ba'al, XBD, Jan, Stephan, Detlef gesichert
DJs beim Jubiläum 2026.
Beleg

Chronisten, Medien, Fotografen, Filmer

Harald Keller gesichert
Journalist (taz), Fotograf und DJ. Mitherausgeber des Buchs von 2011 und des Katalogs von 2013, betreibt hyde-park-kult.de und die Facebook-Seite zum Buch, „Hyde Park Memories – das Original“. Dort postet er regelmäßig, zuletzt im Oktober 2026, und korrigiert die eigene Chronik, etwa bei Motörhead, Rose Tattoo und Dadi.
Beleg
belegt
Reiner Wolf gesichert
Historiker und Filmemacher, Mitherausgeber, kult.de.
Beleg
belegt
Gisbert Wegener gesichert
DJ und Fotograf (DAF um 1983, Surplus Stock 1983), dj-night-jever.de, sammelt für ein Buch. Anne Rüther arbeitet am Buch mit.
Beleg
belegt
Günter Mey, Günter Wallbrecht gesichert
Machten den Film von 1988. Wallbrecht (ww-media.eu) besitzt Konzertbänder, etwa von den Sisters 1984 und den Damned 1985, und lädt sie hoch. Von Mey stammt der unveröffentlichte Projektbericht „Hyde Park – Ein Ort zum Schreien“ (Uni Osnabrück, Fachbereich Psychologie, 1989). Vermutlich ist er der heutige Professor an der Hochschule Magdeburg-Stendal, sicher ist das nicht.
Beleg
belegt
Matthias Schiminki, Werner Nierychlo gesichert
Videogruppe der Lagerhalle, filmten 1983 die Schließung. Ihr Film „Hydepark zu, ne bloß nicht“ ging nach einem Diebstahl verloren. Nierychlo erlaubte 2023 die Nutzung, seitdem steht das im Begleittext zum Film von 1988.
Beleg
Udo Steinkamp (musik-daten.de) gesichert
Gast seit 1976. Sammelt Flyer von 1976/77, Tickets, Dias (Ginger Baker, Stan Webb) und Zeitungsausschnitte.
Beleg
belegt
Gerd Mittelberg (Flickr gm_fdk) gesichert
Fotos von 1983, darunter „13.08.83 letzter tag“, Dias vom geräumten Haus, dazu die Neubauten und die Rheiner Landstraße 2025.
Beleg
belegt
Hermann Pentermann eine Quelle
Fotografierte 1988 den Abriss des Schweizerhauses, das Foto ist im Buch.
Beleg
einfach belegt FB-BUCH
Rainer Ehricke, Pat Blashill, Fanzine-Macher und ein Cramps-Fotograf gesichert
Ehricke hat das Schwarzweißfoto vom Schweizerhaus mit dem HYDE-PARK-Schild gemacht (Kultur Magazin 2011). Pat Blashill, US-Autor und Fotograf, besitzt ein großes gerahmtes Original des Plakats von Bad Brains und Slime 1983 (Facebook, 09.04.2026). Die Fanzines Ach & Krach (Telgte), Heilige Krieg, Durchbruch (Uwe Mindrup) und Kleine Vampir brachten Konzertberichte und Fotos von den Damned 1985, Mimmi's 1985 und den Cramps 1986. Ein Verkäufer aus Bielefeld bietet in einer Kleinanzeige sechs eigene Live-Fotos der Cramps vom 15.04.1986 an.
Beleg
belegt KULTURMAG11, IA-FANZINES · einfach belegt FB, KLEINANZ-CRAMPS
Frank T. Below eine Quelle
Musikredakteur und Fotograf Ende der 70er (T.I.K., „TIPS Osnabrück“). Hat Fotos von der Schließung und der Zelt-Eröffnung, 2011 angeboten.
Beleg
einfach belegt KULT-GB
Frank Nitsch, Friso Gentsch, „Uwe“, David Knollmann, „Ramsch“, Thomas Tepe, Cynthia Theisinger, Nico Ackermeier gesichert
Konzert- und Clubfotografen von 1989 bis 2026. Gentsch filmte 1998 auf VHS und fotografierte 2026 für dpa, von Ramsch gibt es 7 Fotos unter freier Lizenz.
Beleg
belegt
Reiner Lahmann-Lammert · Thomas Wübker
Lahmann-Lammert ist seit 1980 Lokalredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung und war 1983 Zeitzeuge. Wübker schreibt seit 2003 für die Lokalzeitung und dpa, bis 2026, mit weiteren Artikeln 2019, 2022, 2023 und am 23.08., 29.08. und 12.09.2026.
Beleg
Joachim Dierks · Sebastian Dannenberg eine Quelle
Dierks schrieb 2017 in der Lokalzeitung („Bild-Titelseite“, „2000 Anhänger“), Dannenberg 2024 über den Umbau.
Beleg
einfach belegt NOZ17, NOZ24
Ralf Bei der Kellen, Gesa Ufer · Carsten Wagner · Johann Ahrends gesichert
Ralf Bei der Kellen und Gesa Ufer: Feature im Deutschlandfunk 2013. Carsten Wagner: Deutschlandfunk Corso 2011. Johann Ahrends: NDR-Doku 2020.
Beleg
belegt
Heiko Schulze / Helmut Riecken · Ulrike Havermeyer · Werner Hülsmann · Robert Koop gesichert
Heiko Schulze und Helmut Riecken: Artikel und Kartensammlung in der Osnabrücker Rundschau 2025. Ulrike Havermeyer: Porträt für die Stadtwerke 2016. Werner Hülsmann: Beitrag für os|radio 2026. Robert Koop: Blogger („Vor 30 Jahren“).
Beleg
belegt
Clemens Ratte-Polle gesichert
Hat den Tagesschau-Clip hochgeladen.
Beleg
belegt
Veranstalter und Agenturen gesichert
Carlo Corte (Metal-Veranstalter, Dio 2005, verstorben), Top-Concerts und Majokri Music (Blue Öyster Cult und Saxon 1984), Fritz Rau und Hermjo Klein (Nina Hagen 1984), Aggressive Rockproduktionen (Bad Brains und Slime 1983), Rock Hard (Molly Hatchet 1998) und Osmose Productions (Tour 1997). Dazu eine Brauerei, die 1983 beim Zelt half, welche, ist offen.
Beleg
belegt IG, CWIKI, EBAY, NINA, PELL einfach belegt
Amtliche und politische Namen 1983 gesichert
Innenminister Dr. Egbert Möcklinghoff (CDU), Kriminaldirektor Horst Nestler (Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Osnabrück), der Oberstadtdirektor (Name offen, er sagte am 05.08. das Zelt zu), Kulturdezernent Richter, die Grünen Schuran, Meinsen und Dr. Lippelt, Pistorius (SPD) und der Zeitungskommentator H. Preuing. Dazu „Meyer-Pries“, den Overbeck 2026 „einer der Guten“ nennt, seine Funktion ist offen.
Beleg
belegt LT-1530, LT-PP33, ZEIT83; FB-NOZ einfach belegt
Fotografen und Sammler gesichert
Rudi Keuntje (Therapy? 1994), Andre Havergo (SXTN und Powerwolf 2017), Mike Schröder (New Model Army), Jörg Nicolay und Peter Schmitz (Lokalzeitung 1983; Schmitz zeigte 2023 das Damned-Ticket Nr. 1 und ist vermutlich der Zeitzeuge „Schmitzi“), Karl Brennblatt (Saltatio Mortis 2012, freie Lizenz), Oliver Pracht (Reportage über den Holzbau 2015), der Ticketsammler „Azziur“ und „Dixe“ (Dirk Philipp) mit seiner Osnaparty-Chronik. Dazu viele, die in Facebook-Gruppen Bilder teilen: Räumung und Zelt 1983, Abbau des Holzbaus 2000, Innenaufnahmen, Tickets, Postkarten.
Beleg
belegt PA, IMAGO, NOZ, fotos_web; einfach belegt Identität Schmitz